Müttergenesungswerk

Müttergenesungswerk: Kuren für Körper und Seele

Das Müttergenesungswerk wurde 1950 von Elly Heuss-Knapp, der Ehefrau des damaligen Bundespräsidenten, als Stiftung gegründet. Das Müttergenesungswerk verfügt über ein Netzwerk aus mehr als 70 Kliniken und Einrichtungen, die Kuren anbieten für Mütter, Väter und pflegende Angehörige. Ein Klassiker des Müttergenesungswerks ist die Mutter-Kind-Kur, bei der eine Mutter drei Wochen gemeinsam mit ihren Kindern in einer Kurklinik verbringt. 

Der Ansatz des Müttergenesungswerks ist die ganzheitliche Kur, die sowohl präventiv als auch rehabilitativ wirken soll. Die Kuren beinhalten sowohl medizinische und physiotherapeutische Anwendungen als auch psychosoziale Beratung beziehungsweise gruppentherapeutische Angebote.

Müttergenesungswerk: Wozu auf Kur gehen? 

Mütter sind heutzutage einer Vielzahl von Belastungen ausgesetzt. Zwischen Kindern, Job und Haushaltsmanagement bleibt wenig Zeit für sich selbst und viele Mütter klagen über Stress, „leere Akkus“ und Energieverlust. 

Typische Symptome, die eine Kur notwendig machen können:

  • Erschöpfungszustände
  • Schlafstörungen
  • Unruhe und Angst
  • Kopf- und Rückenschmerzen
  • Herz-Kreislauf-Probleme
  • Magen-Darm-Probleme

Viele Mütter gehen gemeinsam mit ihren Kindern auf eine Mutter-Kind-Kur, allein schon aus Betreuungsgründen. Die Kliniken sind voll auf Kinder eingestellt, bieten täglich Betreuung an, während die Mutter ihre Anwendungen erhält. Die Angebote des Müttergenesungswerks nehmen zunehmend auch Väter in Anspruch. Neben den traditionellen Kuren mit dem Nachwuchs im Schlepptau gibt es heute auch reine Mütterkuren, bei denen Mütter Abstand zu ihren Familien erhalten, die Verantwortung abgeben dürfen und wieder zu sich selbst finden können. Außerdem gibt es auch Kuren für Menschen, die Angehörige pflegen und Kraft schöpfen möchten.

Antrag und Finanzierung der Kur

Die Kuren des Müttergenesungswerks werden von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt. Seit 2002 sind diese dazu verpflichtet, Vorsorge- und Rehabilitationsleistungen zu finanzieren, wenn der Antragsteller die medizinischen Voraussetzungen erfüllt. Es bleiben jedoch ein gesetzlicher Eigenanteil, Taschengeld sowie gegebenenfalls Kosten für eine Nachsorge. Das Müttergenesungswerk verfügt über ein großes bundesweites Netzwerk aus rund 1200 Beratungsstellen der Wohlfahrtsverbände. Dort sind die Attestformulare erhältlich, die gemeinsam mit dem Berater ausgefüllt und anschließend an die Krankenkasse geschickt werden können. Auch die Wahl der passenden Klinik ist Thema der Beratung. Die Stiftung Müttergenesungswerk ist auf Spenden angewiesen, um vor allem einkommensschwachen Eltern und pflegenden Angehörigen eine Kur zu ermöglichen.

Erschöpften Müttern helfen und Familien stärken – Beste Jobchancen mit dem Vermittlungsprofi Care Potentials!

Sie sind Hi(gh) Potential in der Gesundheits- und Sozialbranche und wünschen sich, in einer Einrichtung des Müttergenesungswerks zu arbeiten? Dann wenden Sie sich noch heute an Care Potentials, den Vermittlungsprofi. Ob als Erzieher, Erlebnispädagoge, Physio- oder Ergotherapeut – lassen Sie sich als Fach- oder Führungskraft in eine der zahlreichen teils unveröffentlichten Vakanzen in Ihrem Fachbereich vermitteln. Vielleicht ja in einer Kurklinik mit Mutter-Kind-Programm? Uns liegen nicht nur Ihre Karriere, sondern auch Ihre Wünsche am Herzen. Sichern auch Sie sich Ihren persönlichen Vorsprung und vereinbaren Sie gleich einen Termin für ein persönliches Gespräch! Wir verhelfen Ihnen gerne zum Erfolg.