Coaching

Coaching: Orientierung und Unterstützung in Karriere- und Lebensfragen

Hi(gh) Potentials des Gesundheits- und Sozialwesens sind bei ihren Tätigkeiten mit zahlreichen Herausforderungen konfrontiert. Fach- und Führungskräfte in der Pflege, Therapie oder im sozialen Bereich tragen täglich viel Verantwortung für andere. Gleichzeitig müssen sie sich überlegen, welche beruflichen Stationen – etwa Weiterbildungen – sie auf ihrem Karriereweg voranbringen. Nicht zuletzt soll auch die Work-Life-Balance stimmen. Als Unterstützung lassen sich immer mehr Talente durch ein Coaching helfen. 

Der Begriff Coaching ist nicht geschützt und wird auch in anderen Bereichen – etwa in der Ernährung oder Partnerschaft – angewandt. Der klassische Coaching-Begriff bezieht sich jedoch auf den beruflichen Kontext.

Was ein Coaching leisten kann – und wo seine Grenzen sind 

Ein Coach stellt sich individuell auf seinen Klienten und dessen Themen ein. Er setzt gezielt dort an, wo Hilfe benötigt wird. Ein seriöses Coaching orientiert sich an folgenden Grundsätzen:

  • Interaktion: Es muss ein lebendiger Dialog geführt werden, bei dem Coach und Klient (Coachee) gleichviel sprechen und an einem Strang ziehen.
  • Prozessorientierung: Ein gutes Coaching hat zum Ziel, individuelle Lösungen auszuarbeiten, die auf den jeweiligen Klienten, seine Situation und sein Arbeitsumfeld passen. Vorgefertigte Lösungen und Verhaltens-Schablonen sind nicht angebracht.
  • Neutralität: Der Coach nimmt sich zurück, hat keine eigenen Ziele im Sinn und lässt dem Coachee genügend Raum, eigene Strategien zu entwickeln.
  • Gleichberechtigung: Bei einem Coaching begegnen sich beide Seiten auf Augenhöhe. Obwohl der Coach Rat gibt, geschieht dies nie von oben herab.
  • Freiwilligkeit: Ein Coaching, das vom Vorgesetzten angeordnet wurde, führt selten zum Erfolg. Der oder die Beteiligten sollten den Sinn darin erkennen, motiviert sein und sich das Coaching selbst wünschen.

Der Coach wird jedoch nicht:

  • Antworten auf dem Silbertablett präsentieren. Vielmehr geht es darum, dass der Klient selbst auf Lösungen kommt.
  • dem Kunden neue Fähigkeiten oder Kompetenzen beibringen.
  • psychische Probleme behandeln, wie etwa Angstzustände, Traumata, Burnout oder Depressionen.

Unterschiede bei den Beratungsformen in der Arbeitswelt

Coaching wird fälschlicherweise oft mit anderen Formen der Konsultation von Experten gleichgesetzt, wie etwa Schulung, Mentoring, oder auch Psychotherapie. 

Während Coaching die Persönlichkeit des Klienten in den Mittelpunkt stellt und ihn seine Lösungen selbst finden lässt, dient eine Schulung dem Erlernen von Fähigkeiten und Verhaltensweisen: Es werden konkrete Übungen durchgeführt und Ziele formuliert. Dabei agiert der Schulungsleiter wie ein Lehrer, der Klient wie ein Schüler. Mentoring ist wiederum ein Instrument der Personalentwicklung, wobei eine erfahrene Fach- oder Führungskraft einem jüngeren Kollegen als Pate zur Seite steht. 
Eine Psychotherapie behandelt hingegen psychische Probleme oder Erkrankungen. Nur ausgebildete Psychotherapeuten dürfen diese Bezeichnung tragen. Ein Coach hat dazu keine Befugnis, sondern bietet psychisch gesunden Menschen Unterstützung, sich zu reflektieren und Lösungen zu finden. 

Die Phasen des Coachings

Ein Coaching teilt sich typischerweise in folgende sieben Phasen:

  • Vorgespräch: Hier lernen sich Coach und Coachee kennen, erörtern die berufliche Situation, identifizieren Wünsche und legen grob einen zeitlichen Rahmen fest. 
  • Vereinbarung: Darin werden die Ziele und Erwartungen festgelegt, die Anzahl der Sitzungen, die Kosten und weitere Rahmenbedingungen.
  • Analyse: Nun beginnt das Coaching. Der Coach stellt Fragen, sammelt Informationen und arbeitet Problemfelder heraus. Diese werden analysiert sowie mögliche Blockaden und Potentiale. 
  • Veränderung: Der Coach teilt dem Klienten seine Analyse mit und erläutert Strategien, welche die gewünschten Veränderungen herbeiführen könnten. Dabei drängt er sich jedoch nie auf oder erteilt Anweisungen, sondern bezieht denjenigen ein.
  • Umsetzung: Der Klient erhält konkrete Hausaufgaben, um die gemeinsam erarbeiteten Strategien in die Tat umzusetzen.
  • Erfolgskontrolle: Die Alltagsaufgaben, die der Klient erhalten hat, werden betrachtet und ausgewertet. Waren sie erfolgreich? Oder wird doch ein Strategiewechsel benötigt? Welche Justierungen könnten helfen? All dies wird bei den Sitzungen besprochen.
  • Abschluss: Nun wird Bilanz gezogen und genau besprochen, was der Coachee gelernt hat, wie viel er sich für die Zukunft zutraut und ob er tatsächlich „allein“ weitermachen kann, um seine Ziele zu erreichen. 

Coaching auch in Gesundheits- und Sozialberufen sinnvoll 

Talente der Sozialen Arbeit oder Sozialpädagogik können von einem Coaching profitieren, um die besonderen Herausforderungen ihrer Tätigkeit besser zu meistern. Dazu gehören die Verbesserung des Zeitmanagements, die Stärkung der Kommunikationsfähigkeit, die Weiterentwicklung der Führungskompetenz, lösungsorientiertes Konfliktmanagement sowie Fragen des emotionalen Umgangs mit Belastungssituationen und Burnout-Prävention. 
Hi(gh) Potentials des Gesundheitswesens – etwa in der Pflege – möchten beim  Coaching lernen, trotz Kosten- und Effizienzdruck die Freude an ihrem Beruf zu erhalten, besser priorisieren zu können, mit anderen Teammitgliedern zu kommunizieren und auch mal „nein“ zu sagen.

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