Arbeitslosengeld I

Arbeitslosengeld I: Auch als Hi(gh) Potential interessant

Der Fachkräftemangel im Gesundheits- und Sozialwesen ist real und überall spürbar. Die Arbeitslosenquote ist daher vergleichsweise niedrig. Qualifizierte Talente aus diesen Feldern brauchen sich also keine Sorgen um ihre berufliche Zukunft zu machen. Die Nachfrage nach Sozialarbeitern und -pädagogen hat beispielsweise drastisch zugenommen mit dem Ausbau der Schulsozialarbeit und den Kinderbetreuungseinrichtungen sowie im Bereich der Hilfe für Geflüchtete. Der demografische Wandel lässt wiederum den Bedarf an examiniertem Fachpersonal sowie Menschen mit Führungskompetenz im Pflegemanagement in die Höhe schnellen. 

Trotzdem ist das Thema Arbeitslosengeld auch für Hi(gh) Potentials ein wichtiges Thema, mit dem sich jeder im Laufe seines Berufslebens beschäftigen sollte. Denn schließlich kann es doch passieren, dass man sich zwischen zwei Jobs befindet oder eine Kündigung erhalten hat. Auch sind befristete Arbeitsverhältnisse insbesondere im sozialen Bereich keine Seltenheit. Viele Beschäftigte arbeiten dort im Rahmen von öffentlich geförderten Projekten, deren Finanzierung begrenzt ist. 

Anspruch auf Basis von Bedingungen

Gemäß dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales ist Arbeitslosengeld I dazu da, Arbeitnehmer abzusichern, wenn sie ihre Beschäftigung verlieren. Das Arbeitslosengeld soll zumindest teilweise das Arbeitsentgelt ersetzen, das der Arbeitnehmer nun aufgrund der Arbeitslosigkeit nicht mehr erhält. 

Aus rechtlicher Sicht ist das Arbeitslosengeld eine Versicherungsleistung, finanziert aus den Beiträgen sozialversicherungspflichtig beschäftigter Arbeitnehmer und deren Arbeitgebern. Um einen Rechtsanspruch auf Arbeitslosengeld zu haben, müssen Arbeitnehmer eine gewisse geforderte Mindestzeit versichert sein. Heißt: Von 30 Monaten vor der Arbeitslosmeldung müssen sie mindestens zwölf Monate versicherungspflichtig beschäftigt gewesen sein. Dabei können auch mehrere Beschäftigungen zusammengerechnet werden.

Anspruch auf die Leistung des Arbeitslosengeldes haben Arbeitnehmer, die arbeitslos sind, aber nicht selbst gekündigt haben, sich persönlich bei der Agentur für Arbeit melden und die oben genannte Anwartschaftszeit erfüllen. Sich schriftlich oder telefonisch als arbeitslos zu melden, ist nicht ausreichend, um Arbeitslosengeld beziehen zu können. Wer schon früh davon erfährt, dass er in absehbarer Zeit zum Beispiel aus betrieblichen Gründen eine Kündigung erhalten wird, muss sich spätestens drei Monate vor dem absehbaren Beschäftigungsende bei der Arbeitsagentur melden, um Anspruch auf Arbeitslosengeld zu erhalten. Dieses Vorgehen nennt sich frühzeitige Arbeitssuche.

Höhe und Dauer des Arbeitslosengeldes

Die Höhe des Arbeitslosengeldes und der Zeitraum, über den es ausgezahlt wird, sind für die meisten Arbeitslosen die wichtigsten Fragen. Welcher Betrag zu erwarten ist, bemisst sich an dem versicherungspflichtigen Bruttoarbeitsentgelt, welches im letzten Jahr vor der Beendigung des Arbeitsverhältnisses gezahlt wurde. Aus diesem ermittelt die Arbeitsagentur ein pauschaliertes Nettoentgelt. Wer Kinder hat, erhält von diesem 67 Prozent, während Kinderlose 60 Prozent als Arbeitslosengeld bekommen.

Das Arbeitslosengeld kann selbstverständlich nicht in unbegrenzter Dauer gezahlt werden. Die mögliche Bezugsdauer hängt von der Dauer der vorigen Beschäftigung ab. War ein Arbeitnehmer zum Beispiel innerhalb der letzten fünf Jahre vor seiner Arbeitslosmeldung zwölf Monate versicherungspflichtig beschäftigt, hat er einen Anspruch auf sechsmonatigen Bezug von Arbeitslosengeld. Umfasste die Anstellung 24 Monate, wächst der Anspruch auf zwölf Monate. Wer älter als 50 Jahre ist, erhält einen leicht erhöhten Zeitraum, innerhalb dessen er Arbeitslosengeld beziehen kann.

Ausnahmen bestätigen die Regel

Andere Fristen und Bezugszeiträume des Arbeitslosengeldes gelten für Angestellte, die überwiegend kurz befristet beschäftigt gewesen sind. Zum Beispiel erwerben sie schon dann einen Anspruch auf einen dreimonatigen Bezug von Arbeitslosengeld, wenn sie mindestens für sechs Monate versicherungspflichtig beschäftigt waren. 

Während man Arbeitslosengeld bezieht, darf man zusätzlich bis zu 15 Wochenstunden einer Beschäftigung nachgehen. Der Erlös hieraus wird auf das Arbeitslosengeld angerechnet – unter Abzug eines Freibetrages von 165 Euro sowie Steuern, Sozialversicherungsbeiträgen und Werbungskosten. 
Wer sich in der Zeit seiner Arbeitslosigkeit beruflich weiterbildet, kann ebenfalls Arbeitslosengeld beziehen. Diese Weiterbildung muss allerdings von der Agentur für Arbeit gefördert werden. Die Grundbedingungen, zum Beispiel die Dauer der Anwartschaftszeit, müssen jedoch in diesem Fall ebenfalls erfüllt werden.

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